MenschenketteDie Arbeit bei GalileiConsult e.V. gliedert sich in einen vereinsinternen und einen externen Teil. Intern arbeitet jedes Mitglied bei uns in einem der sechs Ressorts mit. Die interne Arbeit ist jedoch nicht unser Kerngeschäft, sondern dient dem Ziel, möglichst viele Beratungsaufträge zu akquirieren und anschließend zu betreuen. Die Projektarbeit mit Unternehmen bildet den externen Teil der Vereinsarbeit. Durch die Unterschiedlichkeit der Projekte stehen stets spannende Herausforderungen bevor, die die Mitglieder persönlich und beruflich voranbringen.

 


Erhält der Verein den Auftrag für ein Kundenprojekt, so wird über eine interne Ausschreibung das Projektteam zusammengestellt, welches die besten Qualifikationen für die Bearbeitung mit sich bringt.

Das Projektteam gründet eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) und ist von nun an selbst verantwortlich für die erfolgreiche Projektdurchführung. Der Verein stellt der GbR jedoch ein erfahrenes Mitglied, den Projektcontroller, zur Seite, um seine hohen Qualitätsstandards auch in der vereinsexternen Arbeit umsetzen zu können. Als ersten Schritt erstellt das Projektteam ein unverbindliches Angebot. Erhält es den Zuschlag, wird für jedes Projekt eine maßgeschneiderte Lösung erarbeitet und unabhängig vom Tagegeschäft von GalileiConsult e.V. erledigt.

Zusätzlich zu den eben beschriebenen, externen Projekten werden regelmäßig interne Projekte ausgeschrieben, die eine Weiterentwicklung des Vereins zum Ziel haben. Auch hier werden die gleichen Qualitätsstandards und Abläufe wie bei externen Projekten eingehalten.

Die interne Vereinsarbeit bei GalileiConsult e.V. gliedert sich in sechs Ressorts, in denen Anwärter und aktive Mitglieder arbeiten. Durch die Arbeit, welche Flexibilität und Teambereitschaft voraussetzt, übernimmt somit jeder die in seinen Verantwortungsbereich fallenden Aufgaben und bringt sich aktiv in das Tagesgeschäft von GalileiConsult e.V. ein. Die unterschiedlichen Aufgaben in den jeweiligen Ressorts sind sehr vielseitig und bieten spannende Herausforderungen.

Jeden Dienstagabend ab 20:00 Uhr findet im Geographischen Institut der Universität Heidelberg das wöchentliche Mitgliedertreffen (MT) statt. Alle Anwärter und aktiven Mitglieder sind hierbei anwesend. Das MT dient dazu, den ständigen Informationsfluss innerhalb des Vereins aufrecht zu erhalten. Jedes Ressort erläutert in einem kurzen Bericht, welche Aufgaben in der vergangenen Woche innerhalb des Ressorts angegangen wurden, so dass stets ressortübergreifende Transparenz im Verein gewährleistet ist. Zudem werden beispielsweise Zwischen- und Endberichte zu internen und externen Projekten präsentiert.

Jedes Ressort hält zudem ein wöchentliches Arbeitstreffen (AT) ab. Dort wird die im Ressort anfallende Arbeit diskutiert und unter den Mitarbeitern aufgeteilt. Wann und wo das AT stattfindet, entscheidet jedes Ressort für sich selbst. In der Regel jedoch, finden die Arbeitstreffen eine Stunde vor dem Mitgliedertreffen statt.

In etwa sollte man zwischen drei und fünf Stunden in der Woche für die Mitarbeit bei GalileiConsult e.V. einkalkulieren. Durch dieses ehrenamtliche Engagement können innerhalb kürzester Zeit wertvolle Erfahrungen gesammelt und eine steile Lernkurve erwartet werden.

Bei GalileiConsult e.V. handelt es sich nicht nur um eine studentische Unternehmensberatung, sondern auch um einen eingetragenen und aktiven Verein. Regelmäßige Mitgliedertreffen, Fortbildungen und Unterstützung seitens der GalileiConsult Alumni e.V. und des Kuratoriums sorgen für ein lebendiges Vereinsleben. Über die eigene Online-Plattform und die Mitgliedertreffen ist man bei GalileiConsult e.V. bestens vernetzt und sichert so den regen Austausch. Im Team mit anderen Vereinsmitgliedern Aufträge zu bearbeiten, ist uns jedoch ebenso wichtig wie gemeinsame Skiausfahrten und Volleyballmatches, Round-Tables mit großen Unternehmensberatungen oder geselliges Beisammensein nach dem Mitgliedertreffen.

Zusätzlich werden bei GalileiConsult e.V. regelmäßig diverse Schulungen angeboten. Bevor einem Anwärter die ordentliche Mitgliedschaft bei GalileiConsult e.V. angeboten werden kann, muss er zunächst acht Pflichtschulungen absolvieren. Diese sollen die Basics für die Vereins- und Projektarbeit vermitteln und umfassen interne Abläufe, Projektmanagement, Präsentation und Rhetorik, das Qualitätsmanagement sowie Finanzen und Recht. Darüber hinaus bieten wir unseren Mitgliedern weiterführende Schulungen an, die neben Fähigkeiten im Bereich der Soft Skills auch zum Beispiel VWL- und BWL-Kenntnisse vermitteln. So kann GalileiConsult e.V. gewährleisten, dass trotz der Interdisziplinarität unseres Vereins alle Mitglieder über ein betriebswirtschaftliches Grundwissen verfügen. Die Schulungen werden entweder von erfahrenen Vereinsmitgliedern oder von externen Partnern von GalileiConsult e.V. gehalten.

Im Zuge des Bologna-Prozesses soll die Beschäftigungsfähigkeit der Absolventen stärker in den Fokus rücken: „Die Hochschulen müssen für eine breite Wissensgrundlage sorgen, aber auch auf den Arbeitsmarkt vorbereiten“(*).

Mit diesem Ziel hat im Sommersemester 2009 ein Projektteam von GalileiConsult e.V. (Felix Jando, Christiane Bautz, Annelie Beller, Julia Bergner und Nicole Brenner) mit Hilfe des Kuratoriums und des ganzen Vereins das Modul „Berufsvorbereitende Schlüsselqualifikationen“ entwickelt.

Das Modul „Berufsvorbereitende Schlüsselqualifikationen“ soll, ergänzend zu den Inhalten des Studiums, gezielt auf die Anforderungen der heutigen Arbeitswelt vorbereiten.

GalileiConsult e.V. bemüht sich zurzeit um eine Anrechnung an den Fakultäten und Instituten der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Bisher ist diese in folgenden Studiengängen möglich:

-BA Economics (Politische Ökonomik), Alfred-Weber-Institut
(14 ECTS)

-BA Soziologie, Institut für Soziologie (12 ECTS)

Weitere, detaillierte Informationen unter diesem Link.

Außerdem kann man sich in den Modulhandbüchern sowie ggf. in den Vorlesungsverzeichnissen der jeweiligen Studiengänge informieren. Für Fragen, Anregungen und Kritik steht euch unser Personalressort jederzeit gerne zur Verfügung.

(*): Bundesministerium für Bildung und Forschung (2009), www.bmbf.de/de/3336.php