Im Jahr 2003 fanden sich zwölf Studierende aus unterschiedlichen Fachrichtungen zusammen, um GalileiConsult e.V. zu gründen. Die Idee, einen weit reichenden Praxisbezug schon während des Studiums zu ermöglichen und eine Brücke zwischen Hochschule und Wirtschaft zu schlagen, war hierbei ausschlaggebend.

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Heute bringt GalileiConsult e.V. mehr als 100 Studierende mit vielfältigen akademischen Hintergründen zusammen: Vom Physiker und der Betriebswirtschaftlerin über den Soziologen bis hin zur Juristin sind alle vertreten. Diese Interdisziplinarität kennzeichnet GalileiConsult e.V. aus und ermöglicht es seinen Mitgliedern, individuell auf Projektanforderungen einzugehen und innovative Arbeit auf Basis von fundiertem Fachwissen bieten zu können.

Die Idee, bereits während des Studiums das theoretische Wissen der Hochschule in der Praxis anzuwenden, ist nicht neu. Schon 1967 gründeten sich in Frankreich die ersten studentischen Unternehmensberatungen als so genannte “Junior Entreprise”. Neben dem Ziel, ein qualitativ hochwertiges und vielseitiges Beratungsangebot anzubieten, spielte auch der Netzwerkgedanke eine wichtige Rolle in der Entwicklung der Junior Entreprises.

Das Konzept der Junior Entreprise breitete sich im Laufe der Jahre weiter über Europa aus. Seit Mitte der 80er Jahre gibt es auch die ersten studentischen Unternehmensberatungen in Deutschland. Wie bei ihren französischen Pendants steht auch hier qualitativ hochwertige und kompetente Projektarbeit im Mittelpunkt der Vereinstätigkeit.

Mittlerweile gibt es allein in Deutschland mehr als 80 Junior Entreprises. Als deutscher Dachverband gründete sich 1992 der “Bundesverband Deutscher Studentischer Unternehmensberatungen e.V.” (BDSU) mit momentan 31 Mitgliedern. Auf europäischer Ebene sind die verschiedenen Landesverbände über die “European Confederation of Junior Enterprise” (JADE) mit Sitz in Brüssel verbunden.